ALKIS-NAS in DXF umwandeln
Wandelt eine ALKIS-NAS-Datei (.xml) in eine DXF-Zeichnung mit einem Layer je ALKIS-Objektart um.
Laden Sie eine entpackte ALKIS-NAS-Datei hoch (.xml, bis 50 MB). Der Worker liest sie mit dem NAS-Treiber von GDAL und schreibt eine DXF-Datei für CAD-Programme: Jede ALKIS-Objektart liegt auf einem eigenen DXF-Layer mit ihrem Namen (zum Beispiel AX_Flurstueck oder AX_Gebaeude), Flächen sind geschlossene Polylinien, die Zeichnungseinheit ist Meter.
Datei zum Konvertieren hierher ziehen oder Datei auswählen
Erlaubt: .xml · max. 50 MB
Was der Konverter macht
- Die Datei wird geprüft und gelesen wie beim Konverter ALKIS-NAS in GeoPackage: NAS-Treiber von GDAL (-if NAS), Koordinatensystem aus dem NAS-Kopf.
- Der DXF-Treiber von GDAL schreibt nur einen Layer; den DXF-Layer jedes Zeichnungsobjekts bestimmt das Feld Layer. Der Worker sammelt deshalb alle Objektarten in einem Zwischen-GeoPackage und führt sie über eine VRT-Union zusammen, die Layer mit dem Namen der Objektart füllt.
- Flächen wie Flurstücke und Gebäude werden als geschlossene Polylinien (LWPOLYLINE) geschrieben, nicht als Schraffuren (GDAL-Option DXF_WRITE_HATCH=NO). Punkte bleiben Punkte.
- Der DXF-Kopf gibt Meter an ($INSUNITS=6, $MEASUREMENT=1). Die Vorlage von GDAL gäbe Zoll an; CAD-Programme, die das auswerten, läsen die Meterwerte dann als Zoll.
- Die Koordinaten werden nicht verändert. Sie bleiben im Koordinatensystem der NAS-Datei (im Test EPSG:25832, erster Punkt E 372210.782, N 5709971.700); die DXF selbst speichert kein Koordinatensystem.
- Geschrieben werden nur Geometrie und Layername, denn DXF hat keine Attributtabelle. Objektarten ohne Geometrie (zum Beispiel AP_Darstellung) fehlen; der Bericht nennt sie.
- Der Bericht unter dem Upload zeigt die DXF-Layer mit der Anzahl der Zeichnungsobjekte, die Hinweise und die genauen Befehle.
GDAL-Befehl, den der Worker ausführt
AX_Flurstueck steht für die Objektarten Ihrer Datei; der Worker nennt alle in einem Aufruf (z. B. AX_Hafenbecken AP_PTO AP_Darstellung). -a_srs steht nur dabei, wenn der Kopf ETRS89_UTM32 oder ETRS89_UTM33 nennt. nas_layers.vrt ist eine VRT-Union, die der Worker schreibt: ein OGRVRTLayer je Objektart mit Geometrie und SourceLayerFieldName=Layer. dxf_header_metres.dxf ist die DXF-Kopfvorlage von GDAL mit der Einheit Meter.
Getestet mit
| Testdatei | Ergebnis |
|---|---|
| 40 Flurstücke (AX_Flurstueck) aus Herne, 275 KB | Layer AX_Flurstueck mit 40 geschlossenen Polylinien; erster Punkt 372210.782 / 5709971.700 wie in der NAS-Datei |
| 40 Gebäude (AX_Gebaeude) aus Herne, 358 KB | Layer AX_Gebaeude mit 40 geschlossenen Polylinien |
| 7 Hafenbecken (AX_Hafenbecken), 1 Beschriftung (AP_PTO), 1 AP_Darstellung, 103 KB | Layer AX_Hafenbecken (7 geschlossene Polylinien) und AP_PTO (1 Punkt); AP_Darstellung hat keine Geometrie und fehlt; der Text „Hafen“ der Beschriftung steht nicht in der DXF |
| Alle drei DXF-Dateien in QCAD 3.33.1 | Ohne Fehler oder Warnungen geöffnet; Layer und Anzahl der Zeichnungsobjekte (8, 40, 40) wie erwartet; Gebäude und Hafenbecken als geschlossene Umrisse gezeichnet |
Getestet am 28.09.2026 mit dem Worker-Code dieser Website im Worker-Image (Debian, GDAL 3.10.3) auf dem Build-Server von Fly.io; die DXF-Dateien wurden in QCAD 3.33.1 (portable Testversion) geöffnet. Testdaten: OpenGeodata.NRW, Grundrissdaten (NAS), Paket Herne, Stand 28.07.2026, Lizenz dl-de/zero-2-0. Getestet wurden nur Daten aus NRW (GeoInfoDok 7.1); Archicad und AutoCAD wurden nicht getestet.
Grenzen
- Upload: eine entpackte .xml-Datei bis 50 MB. ZIP-Archive werden nicht angenommen.
- Keine Beschriftungen: Der Konverter schreibt keine Texte; Flurstücksnummern, Hausnummern und Straßennamen fehlen also. ALKIS führt sie als Attribute oder als Präsentationsobjekte wie AP_PTO; im Test wurde das AP_PTO-Objekt ein Punkt ohne seinen Text.
- Keine Attribute: DXF speichert nur Geometrie und Layername. Für die Attribute nutzen Sie ALKIS-NAS in GeoPackage.
- Die Zeichnung behält die ursprünglichen Koordinaten in Metern (in den Herner Testdaten E 370 836 bis 379 041, N 5 709 546 bis 5 714 019); der Konverter verschiebt sie nicht auf einen lokalen Nullpunkt.
- Alle Layer haben die Farbe 7 und den Linientyp Continuous; ALKIS-Signaturen und -Linienarten (Signaturenkatalog) werden nicht geschrieben.
- Jeder GDAL-Schritt darf bis zu 240 Sekunden laufen; ein längerer Lauf wird mit einer Fehlermeldung abgebrochen.
- Benötigen Sie Dateien über 50 MB? Schreiben Sie uns Dateigröße und Format per E-Mail.
Häufige Fragen
Welche CAD-Programme können die Datei öffnen?
Die Datei ist eine DXF im Format AutoCAD 2004 (AC1018). Wir haben die Testdateien in QCAD 3.33.1 ohne Fehler geöffnet. Archicad und AutoCAD wurden nicht getestet.
Warum fehlen die Flurstücksnummern?
In ALKIS ist die Flurstücksnummer ein Attribut des Flurstücks (in den Testdaten zum Beispiel zaehler 133). Der Konverter schreibt nur Geometrie und Layername, die Nummer fehlt deshalb in der DXF; Beschriftungen müssten im CAD-Programm ergänzt werden.
In welcher Einheit und welchen Koordinaten liegt die Zeichnung?
In Metern, im Koordinatensystem der NAS-Datei (in den NRW-Testdaten EPSG:25832, ETRS89/UTM Zone 32N). Der DXF-Kopf gibt Meter an; die Koordinaten selbst bleiben unverändert.
Was passiert mit meiner Datei?
Ihr Browser lädt sie direkt zum GDAL-Worker bei Fly.io (Region Frankfurt). Der Worker wandelt sie in einem temporären Ordner um und löscht den Ordner, sobald das Ergebnis gesendet ist, bei einem Fehler sofort. Dateien werden nicht dauerhaft gespeichert.