ALKIS-NAS in GeoPackage umwandeln
Wandelt eine ALKIS-NAS-Datei (.xml) mit dem NAS-Treiber von GDAL in ein GeoPackage um.
Laden Sie eine entpackte ALKIS-NAS-Datei hoch (.xml, bis 50 MB). Der Worker liest sie mit dem NAS-Treiber von GDAL, übernimmt das Koordinatensystem aus dem NAS-Kopf und schreibt jede ALKIS-Objektart als eigenen Layer in ein GeoPackage.
Sie brauchen die Daten in einem CAD-Programm? Jede Objektart auf einem eigenen Layer: ALKIS-NAS in DXF umwandeln
Datei zum Konvertieren hierher ziehen oder Datei auswählen
Erlaubt: .xml · max. 50 MB
Was der Konverter macht
- Der Worker prüft zuerst, ob es eine NAS-Datei ist: GML mit AdV- bzw. NAS-Kennungen im Dateikopf. Andere Dateien lehnt er mit einer Erklärung ab.
- GDAL liest die Datei mit dem NAS-Treiber (-if NAS). Ohne diese Option öffnet GDAL 3.10 NAS-Dateien mit dem allgemeinen GML-Treiber.
- Das Koordinatensystem kommt aus dem NAS-Kopf: urn:adv:crs:ETRS89_UTM32 wird EPSG:25832, ETRS89_UTM33 wird EPSG:25833 (gesetzt mit -a_srs, GDAL übernimmt es nicht selbst). Andere Codes ordnet der Worker nicht zu; der Bericht bittet dann darum, das Koordinatensystem im GIS zuzuweisen.
- Jede ALKIS-Objektart wird ein Layer, z. B. AX_Flurstueck, AX_Gebaeude oder AP_PTO.
- Mehrfach vorkommende Eigenschaften bleiben als Liste erhalten und stehen im GeoPackage als JSON-Text, z. B. [ "urn:nw:fdv:8102", "urn:nw:fdv:8103" ].
- GDAL meldet „ERROR 1: No schema information loaded“, weil NAS-Dateien ohne Schema kommen; GDAL leitet die Layerstruktur dann aus der Datei selbst ab. In allen Tests wurden trotzdem alle Objekte übernommen.
- Der Bericht unter dem Upload zeigt gelesene und geschriebene Layer und Objekte, übersprungene Layer mit Grund, die Warnungen von GDAL und die genauen Befehle.
GDAL-Befehl, den der Worker ausführt
AX_Flurstueck steht für die Objektarten Ihrer Datei; der Worker nennt alle in einem Aufruf (z. B. AX_Hafenbecken AP_PTO AP_Darstellung). -a_srs kommt nur dazu, wenn der Kopf ETRS89_UTM32 oder ETRS89_UTM33 nennt.
Getestet mit
| Testdatei | Ergebnis |
|---|---|
| 40 Flurstücke (AX_Flurstueck) aus Herne, 275 KB | 40 von 40 Flächen, EPSG:25832 aus dem Kopf, 26 Felder, u. a. flurstueckskennzeichen und amtlicheFlaeche |
| 40 Gebäude (AX_Gebaeude) aus Herne, 358 KB | 40 von 40 Flächen, EPSG:25832 |
| 7 Hafenbecken (AX_Hafenbecken), 1 Beschriftung (AP_PTO), 1 AP_Darstellung, 103 KB | 3 Layer, 9 von 9 Objekten; AP_Darstellung hat keine Geometrie |
| 45-MB-Auszug mit den ersten 5.177 Flurstücken der Herner Flurstücksdatei | 5.177 von 5.177 in 2,1 s auf einem Desktop-PC (lokaler Lauf, nicht auf dem Live-Worker) |
Getestet am 24.09.2026 mit dem Worker-Code dieser Website und GDAL 3.10.3 (conda-forge-Build unter Windows). Das Worker-Image nutzt den Debian-Build derselben GDAL-Version; der Live-Worker war nicht Teil dieser Tests. Testdaten: OpenGeodata.NRW, Grundrissdaten (NAS), Paket Herne, Stand 28.07.2026, Lizenz dl-de/zero-2-0. Getestet wurden nur Daten aus NRW (GeoInfoDok 7.1).
Grenzen
- Upload: eine entpackte .xml-Datei bis 50 MB. ZIP-Archive nimmt diese Route nicht an.
- Die NRW-Kreispakete sind größer: Das kleinste, Herne, ist ein ZIP mit 91,7 MB und 62 XML-Dateien (entpackt 3,8 GB); allein die Flurstücksdatei hat 549 MB. Hochladen lassen sich nur einzelne Dateien bis 50 MB.
- Automatisch zugeordnet werden nur ETRS89/UTM Zone 32 und 33.
- Die Layerstruktur ist die von GDAL; der Worker verwendet keine GFS-Vorlage (NAS_GFS_TEMPLATE).
- Jeder GDAL-Schritt darf bis zu 240 Sekunden laufen; ein längerer Lauf wird mit einer Fehlermeldung abgebrochen.
- Benötigen Sie Dateien über 50 MB? Schreiben Sie uns Dateigröße und Format per E-Mail.
Häufige Fragen
Was braucht GDAL, um NAS zu lesen?
Den NAS-Treiber, und der setzt ein mit Xerces-C gebautes GDAL voraus. Das Worker-Image nutzt das Debian-Paket von GDAL 3.10.3, das mit Xerces-C gebaut ist; der Bau des Images bricht ab, wenn der NAS-Treiber fehlt.
Warum steht -if NAS im Befehl?
In unseren Tests mit GDAL 3.10.3 öffnete ohne -if NAS der allgemeine GML-Treiber die NRW-Dateien. Mit -if NAS liest sie der NAS-Treiber.
Welches Koordinatensystem bekommt das GeoPackage?
Das im NAS-Kopf genannte: ETRS89_UTM32 wird EPSG:25832, ETRS89_UTM33 wird EPSG:25833. Bei anderen Codes bekommen die Layer kein Koordinatensystem, und der Bericht weist darauf hin.
Was passiert mit meiner Datei?
Ihr Browser lädt sie direkt zum GDAL-Worker bei Fly.io (Region Frankfurt). Der Worker wandelt sie in einem temporären Ordner um und löscht den Ordner, sobald das Ergebnis gesendet ist, bei einem Fehler sofort. Dateien werden nicht dauerhaft gespeichert.